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„Was brauchen wir voneinander – Menschen Mit Depression und Angehörige im Dialog“

Talkrunde mit Live- Musik von Kate Rena im Probierwerk Leverkusen

Mit „Was brauchen wir voneinander (…)“ bringt das Leverkusener Bündnis gegen Depression am Montag, den 29.08.2022, ab 18h Menschen mit Depression und Angehörige in den offenen Austausch. Umrahmt wird die Talkrunde in der Lounge des Probierwerks Leverkusen mit Live- Musik der Singer- und Songwriterin Kate Rena („The Hardest“) aus Düsseldorf.

Viele Angehörige von Menschen, die an Depression erkrankt sind, wollen ihre Liebsten, ihre Freund*innen, Nachbarn, Arbeitskolleg*innen unterstützen, sie wollen helfen und trauen sich nicht, ihre Sorgen und Ängste, aber auch ihre eigenen Bedürfnisse offen anzusprechen. Den erkrankten Menschen ergeht es oft genauso. Sie haben die Sorge, ihre Angehörigen mehr zu belasten, oder sie vor den Kopf zu stoßen. Durch die so entstehenden Tabus werden Unsicherheiten verstärkt. Mit einem offenen Austausch durch Stellvertreter*innen beider Seiten möchte das Leverkusener Bündnis gegen Depression bestehende Vorurteile, Berührungsängste und Unsicherheiten zwischen direkt und indirekt Betroffenen sichtbar werden lassen und ein Plädoyer für mehr Offenheit in der Kommunikation halten.

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Deutschland-Barometer Depression: Jeder fünfte Beschäftigte an Depression erkrankt

Betroffene gehen im Job zurückhaltend mit Erkrankung um – Bundesbürger überschätzen Arbeit als Ursache der Depression.

Bei jedem fünften Beschäftigten in Deutschland wurde schon einmal eine Depression diagnostiziert. Ein besserer Wissensstand zur Erkrankung in Unternehmen könnte viel Leid bei betroffenen Arbeitnehmern und immense Kosten für Arbeitgeber vermeiden. Das legen die Ergebnisse des heute veröffentlichten 5. Deutschland-Barometers Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe nahe. Die repräsentative Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.283 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel im September 2021.

Volkskrankheit Depression betrifft die meisten Unternehmen

(…)„Depression ist eine häufige und schwere Erkrankung. Statistisch gesehen gibt es in nahezu jedem Unternehmen depressiv erkrankte Mitarbeiter. Arbeitgeber können viel dazu beitragen, dass betroffene Beschäftigte rascher in eine professionelle Behandlung kommen. Dadurch können neben großem Leid auch Kosten vermieden werden. Unternehmen sollten deshalb dringend Basiswissen und auch Handlungskompetenz zu Depression und Suizidprävention aufbauen“, sagt Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Inhaber der Senckenberg-Professur an der Goethe-Universität Frankfurt.

Betroffene gehen im Job zurückhaltend mit Erkrankung um
Die Mehrheit der Beschäftigten mit Depression spricht am Arbeitsplatz nicht über die Erkrankung. Ein Drittel der Betroffenen geht hingegen offen im beruflichen Umfeld damit um – mit zumeist positiven Erfahrungen (70%). Jeder Vierte (26%) hatte allerdings das Gefühl, dass durch den offenen Umgang nicht mehr die eigene Leistung, sondern die Erkrankung im Vordergrund stand.

22% der an Depression erkrankten Mitarbeiter berichten von möglichen Anlaufstellen bei psychischen Problemen in ihrer Organisation (u.a. Betriebsarzt, Betriebliche Sozialberatung, Betriebsrat). 30% von ihnen haben derartige Hilfen wirklich in Anspruch genommen – 74 % davon mit guten Erfahrungen. „Menschen mit Depression sind im gesunden Zustand oft Leistungsträger in Unternehmen. Sie reagieren mit großer Dankbarkeit, wenn sie von Seiten des Unternehmens auf verständnisvolle und sachgerechte Reaktionen stoßen“, betont Hegerl. Schulungen von Personalverantwortlichen und Führungskräften und Informationen für alle Mitarbeiter tragen dazu bei, dass Betroffene rascher den Weg in eine professionelle Behandlung finden. Ein neuer Ansatz sind zudem Peer-Beratungen in Unternehmen. Hier bieten Mitarbeiter mit Depressionserfahrung niederschwellige Beratungen für Kollegen an – und das vertraulich z.B. am Telefon oder persönlich außerhalb des Betriebes.

Irrtum: Bevölkerung sieht Ursachen der Depression in Arbeitswelt
Das Deutschland-Barometer Depression zeigt auch, dass die Rolle der Arbeit für die Entstehung von depressiven Erkrankungen überschätzt und gleichzeitig die Bedeutung der Veranlagung unterschätzt wird. Belastungen am Arbeitsplatz (95%), Konflikte im Job/mit Kollegen (93%) und die dauerhafte Erreichbarkeit (83%) gelten bei den Bundesbürgern als wichtigste Ursachen für Depression. Dass die Depression auch biologische Ursachen hat, ist dagegen weniger bekannt. So kennen nur 64 % die erbliche Komponente der Depression. Nur 57% wissen, dass während der Depression vielfältige Hirnprozesse verändert sind.

„Während der Depression nehmen Betroffene alles wie durch eine dunkle Brille wahr und fühlen sich völlig erschöpft und durch die Arbeit überfordert. Häufig wird dann die Überforderung fälschlicherweise als Ursache und nicht als Folge der Depression angesehen“, so Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Dies erklärt, warum 68% glauben, dass Urlaub bei Depression hilft. 63% der Bundesbürger gehen davon aus, dass ausruhen und viel schlafen die Depression lindert. „Das Gegenteil ist der Fall: Langer Schlaf verschlechtert bei den meisten die Depression. Schlafentzug ist dagegen ein etabliertes Behandlungsverfahren in Kliniken. Auch Urlaub lindert die Depression nicht, da die Erkrankung mitfährt. Die Behandlung der Depression erfolgt gemäß den nationalen Leitlinien mit Antidepressiva und/oder Psychotherapie“, stellt Prof. Ulrich Hegerl richtig.

Die gesamte Studie, Infografiken sowie ein Audioservice zur freien Verwendung stehen unter

www.deutsche-depressionshilfe.de/pressematerial-barometer-depression

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Inklusive Laufgruppe „Laufen gegen Depressionen“ beim EVL-Halbmarathon

Keine „schwarzen Hunde“ in Sicht:
unsere Laufgruppe „“Laufen gegen Depressionen“ nach Zieleinlauf am 12.06.2022;

Nach zehn Trainingseinheiten absolvierte unsere inklusive Laufgruppe „Laufen gegen Depressionen“ mit vier Teams erfolgreich den 5 km Teamrun im Rahmen des EVL-Halbmarathons am 12.06.2022.

Ziel war es, mit der Teilnahme unserer Teams an dem Leverkusener Sportevent die Öffentlichkeit für das Thema Depression zu sensibilisieren. Und das ist uns gelungen!

Die Teilnehmenden trugen weiße T-Shirts mit dem Logo des Leverkusener Bündnis gegen Depression sowie dem Slogan des Projekts „Laufen gegen Depressionen“. Die inklusive Laufgruppe setzte sich aus von Depression und/oder anderen psychischen Erkrankungen (mit depressiver Symptomatik) Betroffenen, Fachkräften einiger Leverkusener Hilfsangeboten, sowie Menschen, die ihre Solidarität bekunden wollen, zusammen.

Die Aktion wurde in Kooperation mit dem Lauftreff des TuS Quettingen durchgeführt.

Übrigens: Unsere inklusive Laufgruppe wird weiterhin jeden Mittwoch um 18:30h – ca. 19:30h trainieren. Treffpunkt ist der Parkplatz unter der Stelzenbrücke am Eingang zur Kurt-Ries-Sportanlage. Flyer zur Laufgruppe, die Neuzugänge jederzeit herzlich willkommen heißt, mit Kontaktdaten der Ansprechpersonen sind in Arbeit!

Bei Fragen und für weitere Informationen steht Ihnen gerne die Koordinatorin des Leverkusener Bündnis gegen Depression zur Verfügung.

Kontakt:

Christiane Wesselhoefft

koordination.leverkusenerbuendnis@lvr.de

Tel.: 02173 102 2270

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News Studienergebnisse

Sondererhebung Deutschland-Barometer Depression: 2. Lockdown verschlechtert Krankheitsverlauf und Versorgung von psychisch Erkrankten massiv

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat in einem repräsentativen Online-Panel im Februar 2021 5.135 Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt.

Schlechtere Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen

Die Corona-Maßnahmen führen zu massiven Einschnitten in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen: 22% der Befragten in einer depressiven Phase berichten von ausgefallenen Facharzt-Terminen in den letzten sechs Monaten (September 2020 – Februar 2021), bei 18% fiel ein Termin beim Psychotherapeuten aus. 21% der Betroffenen geben an, von sich aus Behandlungstermine aus Angst vor Ansteckung abgesagt zu haben (+8 Prozentpunkte im Vergleich zum 1. Lockdown). Die schon vor der Pandemie angespannte Versorgungslage psychisch erkrankter Menschen hat sich weiter verschärft: 22% der Menschen in einer akuten depressiven Krankheitsphase geben an, keinen Behandlungstermin zu bekommen. Im 1. Lockdown waren es 17%.

Fehlende Tagesstruktur und zu lange Bettzeit begünstigen Depression

Für Menschen, die sich gerade in einer depressiven Krankheitsphase befinden, hat der 2. Lockdown besonders negative Auswirkungen. Fast alle berichten über fehlende soziale Kontakte (89%, +15 Prozentpunkte seit dem 1. Lockdown), Bewegungsmangel (87%, +7 Prozentpunkte) oder verlängerte Bettzeiten (64%, + 9 Prozentpunkte). „Für Depressionspatienten sind Bewegung, ein geregelter Tagesablauf und ein fester SchlafWachrhythmus wichtige unterstützende Bausteine in der Behandlung. Wenn dies wegbrechen, kann das den Krankheitsverlauf der Depression negativ beeinflussen“, erläutert Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Lockdown führt zu Rückfällen bis hin zu Suizidversuchen

Insgesamt 44% der Befragten mit diagnostizierter Depression geben an, dass sich Coronabedingt ihre Erkrankung in den letzten 6 Monaten verschlechtert habe. Jeweils 16% der depressiv Erkrankten berichten von einem Rückfall oder einer Verschlechterung der depressiven Symptomatik. 8% hatten Suizidgedanken oder suizidale Impulse. Unter den Befragten mit diagnostizierter oder selbst-diagnostizierter Depression (N = 1.994) berichten sogar 13 Personen, im letzten halben Jahr einen Suizidversuch unternommen zu haben. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung würde das allein für diese Gruppe Betroffener circa 140.000 Suizidversuche innerhalb eines halben Jahres ergeben. „Die Maßnahmen gegen Corona führen zu Versorgungsdefiziten und depressions-spezifischen Belastungen, die gravierende gesundheitliche Nachteile für die 5,3 Millionen Menschen mit Depression in Deutschland bedeuten. Besonders die Zahl der Suizidversuche bereitet mir Sorge. Es ist dringend notwendig, bei der Entscheidung über Maßnahmen gegen Corona den Blick nicht nur auf das Infektionsgeschehen zu verengen. Es müssen auch Leid und Tod systematisch erfasst werden, die durch die Maßnahmen verursacht werden“, so Hegerl. Eine systematische, repräsentative Erhebung der Suizidversuche wäre hier ein Baustein.

Psychische Belastungen der Deutschen steigen im Vergleich zum 1. Lockdown

Auch für die Allgemeinbevölkerung ist die Situation belastender als je zuvor: 71% der Bundesbürger empfinden die Situation im 2. Lockdown bedrückend. Im 1. Lockdown waren es 59%, im Sommer 2020 sogar nur 36% der Bundesbürger. Fast die Hälfte (46%) der Deutschen erlebt seine Mitmenschen als rücksichtsloser (im 1. Lockdown 40%). Jeder dritte hat Sorgen um seine berufliche Zukunft. Familiär stark belastet fühlen sich im Februar 2021 25% der Befragten, im Sommer 2020 waren es nur 16%.

Tipps für die psychische Gesundheit

Um besser mit der belastenden Situation umzugehen, kann für Menschen mit und ohne Depression ein Wochenplan hilfreich sein. Darin werden stundenweise die Aktivitäten für jeden Tag eingetragen, neben Pflichten sollte dabei auch Angenehmes eingeplant werden. „Manche können in der Corona-Krise auch Chancen entdecken und sich einem neuen Hobby, Sport oder einem dickeren Buch zuwenden. Wichtig ist auch ein geordneter SchlafWachrhythmus mit Bettzeiten, die bei ca. 8-9 Stunden liegen sollten“, empfiehlt Hegerl. „Längere Bettzeiten und ein Sich-tagsüber-Hinlegen führen bei den meisten depressiv Erkrankten zu einer Verschlechterung der Depression und zunehmenden Schlafstörungen“, so Hegerl.

Alle weiteren Informationen zur Studie finden Sie hier: 

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/presse-und-pr/pressemitteilungen

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Studienergebnisse

Studienergebnisse Deutschland-Barometer Depression 2020

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat im Juni/Juli 2020 5.178 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus in einem repräsentativen Online-Panel befragt. Die repräsentative Befragung untersuchte Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung.
Die Ergebnisse in Kürze: Jeder zweite an Depression Erkrankte hat im ersten Lockdown massive Einschränkungen in der Behandlung seiner Erkrankung erlebt. Für einen kleineren Teil der Patienten waren Telefon-und Videosprechstunden eine gute Alternative. Die Akzeptanz von Online-Angeboten in der Behandlung ist in den vergangenen Jahrengestiegen.

Die ausführliche Pressemitteilung zu den Ergebnissen: 

Depressiv Erkrankte durch Corona-Maßnahmen besonders belastet

Menschen mit Depression sind deutlich stärker von den Folgen der Corona-Maßnahmen betroffen als die Allgemeinbevölkerung: Depressiv Erkrankte hatten nicht mehr Angst, sich mit dem Corona-Virus anzustecken als die Allgemeinbevölkerung (43%versus 42 %). Der Lockdown wurde jedoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung als deutlich belastender erlebt (74 % versus 59%). So leiden Betroffene fast doppelt so häufig unter der fehlenden Tagesstruktur wie die Allgemeinbevölkerung (75 % versus39 %). In der häuslichen Isolation blieben depressiv Erkrankte zudem deutlich häufiger tagsüber im Bett als die Allgemeinbevölkerung (48 % versus 21%). „Menschen in einer Depression sind hoffnungslos und erschöpft. Eine fehlende Tagesstruktur erhöht das Risiko, dass sich Betroffene grübelnd ins Bett zurückziehen. Lange Bettzeiten können die Depression jedoch weiter verstärken. Ein Teufelskreis beginnt“, erläutert Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Während die Allgemeinbevölkerung (58%) dem veränderten Leben in der Corona-Krise auch Positives abgewinnen kann (z.B. den Frühling bewusster erlebt hat),war dies bei depressiv Erkrankten weniger der Fall (38 %). Auch Wochen nach dem Lockdown fühlen sich Betroffene durch die Situation belastet. Im Juli 2020 gaben 68% der depressiv Erkrankten und nur 36 % der Allgemeinbevölkerung an, die Situation als bedrückend zu empfinden.

Schlechtere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Corona

Die Corona-Maßnahmen führen zudem zu massiven Einschnitten in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen: Jeder zweite Betroffene (48%) berichtet von ausgefallenen Behandlungsterminen beim Facharzt oder Psychotherapeutenwährend des Lockdowns. Jeder zehnte an Depression erkrankte Befragte erlebte sogar, dass ein geplanter Klinikaufenthalt nicht stattfinden konnte. 13% der Betroffenen gaben an, von sich aus Behandlungstermine aus Angst vor Ansteckung abgesagt zu haben. „Depression ist eine schwere, oft lebensbedrohliche und dringend behandlungsbedürftige Erkrankung. Hochgerechnet auf die Bevölkerung in Deutschland haben mehr als zwei Millionen depressiverkrankte Menschen eine Einschränkung ihrer medizinischen Versorgung mit entsprechenden gesundheitlichen Folgen durch die Corona-Maßnahmen erlebt. Nur bei Beachtung dieser negativen Folgen kann die richtige Balance gefunden werden –eine Balance zwischen Leid und Tod, die durch die Corona-Maßnahmen einerseits möglicherweise verhindert und andererseits konkret verursacht werden“, betont Hegerl.

Durch Corona mehr Akzeptanz für digitale und telefonische Behandlung

Um der Versorgungslücke entgegen zu wirken,erhielten Ärzte und Psychotherapeuten im Frühjahr 2020 die Möglichkeit, Videosprechstunden oder telefonische Behandlungen bei den Krankenkassen abzurechnen.14% der Patienten, die aktuell an einer Depression leiden, haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und in der Corona-Zeit zum ersten Mal Behandlungsangeboteper Telefon oder Video genutzt. Patienten sind mit den Telefon-und Video-Sprechstunden beim Psychotherapeuten sehr zufrieden: 82 % bzw. 85% bewerten diese positiv. Auch im Zeitverlaufzeigtsich eine größere Akzeptanz digitaler Angebote: Beim ersten Deutschland-Barometer Depression 2017 sahen 40 % der depressiv Erkrankten Online-Programme als hilfreiche Unterstützung an, jetzt sind es 55 %. Auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes nahmen in dieser Zeit ab (von 70%auf 55 %).

Alle weiteren Informationen zur Studie finden Sie hier: 

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/news/details/pressemitteilung-deutschland-barometer-depression-2020

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Hilfen während der Corona-Pandemie

Die aktuelle Zeit ist für uns alle eine Herausforderung. Das Coronavirus stellt unser Leben auf den Kopf. In diesen besonderen Zeiten ist es wichtig, die individuelle Gesundheit so gut es geht zu schützen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und sich gegenseitig zu unterstützen, hat das Leverkusener Bündnis gegen Depression eine Übersicht mit aktuellen Hilfsangeboten in Leverkusen für Sie zusammengestellt.

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Das Leverkusener Bündnis gegen Depression bei Radio Leverkusen

Bei vielen Menschen schlagen trübes Wetter und dunkle verregnete Herbsttage auf die Stimmung. Dies, im Zusammenhang mit der andauernden Corona-Pandemie, kann Ängste und Sorgen noch verstärken.

Aus diesem Grund hat sich das Leverkusener Bündnis gegen Depression dieses Themas angenommen und zusammen mit zwei Betroffenen ein Interview für Radio Leverkusen gegeben.  

Das Interview können Sie sich auf der Seite von Radio Leverkusen anhören:

https://www.radioleverkusen.de/artikel/buendnis-gegen-depression-765841.html